GRÜNE/BI-Fraktion künftig mit Doppelspitze (10.11.2009)
Dr. Heidi Soboll und Roland Kreyscher zu gleichberechtigten Sprechern gewählt
Nachdem der bisherige Fraktionssprecher Stefan Metzen aus persönlichen Gründen zurückgetreten war, hat die GRÜNE/BI-Fraktion nun die Nachfolge geregelt: Heidi Soboll und der bisherige stellvertretende Fraktionssprecher Roland Kreyscher werden künftig die Fraktion als gleichberechtigte Sprecher/Sprecherin vertreten – die Wahl war einstimmig.
Roland Kreyscher: „Mit dieser galanten Lösung will die Fraktion auch die Belastungen, die diese Funktion mit sich bringt, künftig besser verteilen. Ich denke mit dieser Wahl wird auch die Kontinuität unserer Arbeit gewahrt.“
Mit der Wahl von Heidi Soboll will die Fraktion dokumentieren, dass sie nicht nur "Grün" ist, sondern auch die Dreieicher Bürgerinitiativen unterstützt. Sie will aber auch mit einer integrativen Persönlichkeit bewusst ein Signal setzen.
Kreyscher gibt in diesem Zusammenhang auch bekannt, dass er bei den im kommenden Frühjahr anstehenden Vorstandswahlen des Ortsverbandes von B´90/Die Grünen Dreieich nicht mehr für das Amt des Sprechers, das er zur Zeit noch mit seiner Kollegin Ingrid Schmalhorst-Behrendt innehat, kandidieren wird: „Ich halte nichts davon, zu viele Funktionen auf einzelne Personen zu konzentrieren. Auch der Ortsverband muss die Arbeit neu organisieren, wofür uns auch gute Leute zur Verfügung stehen. Im Vorfeld der Kommunalwahl Anfang 2011 ist das besonders wichtig.“
Heidi Soboll und Roland Kreyscher wollen gemeinsam Schwerpunkte setzen:
Soboll: „Ich möchte die sachliche interfraktionelle Zusammenarbeit intensivieren mit dem Ziel, die finanzielle Lage Dreieichs nachhaltig zu verbessern. Die "weichen" Standtortfaktoren – wie der Schutz der natürlichen Lebensressourcen, z. B. die Erhaltung des Buchschlager Waldes und der Sprendlinger Wiesen – sind mir besonders wichtig.“
„Die Energie- und Klimafrage muss stärker ins Auge gefasst werden und Dreieich braucht endlich ein Stadtentwicklungskonzept, damit die BürgerInnen wissen, wohin sich diese Stadt entwickeln soll. Partizipation, d.h. Mitwirkung der Bürgerschaft ist dabei entscheidend“, so Kreyscher.
gez. Roland Kreyscher
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