Stadtratswahl (30.11.2009)
GRÜNE unterstützen den Bewerber Matthias Bergmeier
„Wir haben uns entschieden: Herr Bergmeier ist aus rein fachlicher Sicht für uns der beste Bewerber um das Amt des 1. Stadtrats in Dreieich“, gibt Fraktionssprecher Roland Kreyscher die einstimmige Entscheidung der GRÜNE/BI-Fraktion bekannt.
Die Fraktion hatte am Wochenende ein mehrstündiges Gespräch mit Hr. Bergmeier, bei dem es um wichtige Aspekte für ihre Entscheidung ging. Fraktionssprecherin Heidi Soboll: „Wir wollten wissen, ob Hr. Bergmeier bereit ist, seine politischen Ämter, die er im Hochtaunuskreis bekleidet – SPD-Unterbezirksvorsitzender und Kreisausschussmitglied – niederzulegen, um sich voll und ganz auf seine neue Aufgabe zu konzentrieren und ob er bereit ist, mit einer angemessenen Übergangsfrist, seinen Lebensmittelpunkt nach Dreieich zu verlegen. Beides wurde uns bestätigt.“ Diese Zusagen sind den
GRÜNEN besonders wichtig, haben sie doch in Vergangenheit schlechte Erfahrungen damit gemacht, dass entweder der Dezernent vor Ort nicht präsent genug war, oder die Dezernentin war – wie im Falle
Andrea Mühl – zu sehr mit parteipolitischen Posten befasst.
Die GRÜNEN haben den Bewerber Bergmeier aber auch auf für sie inhaltlich entscheidende Punkte hin abgeklopft. Roland Kreyscher: „Zum Beispiel bei den Themen Energiemanagement, Stadtentwicklungsplanung und den in Dreieich hinlänglich bekannten Managementproblemen bei kostenintensiven Bauprojekten, haben wir Hr. Bergmeier unsere Erwartungen erläutert. Seine Vorstellungen sind da mit unseren weitestgehend übereinstimmend. Da ist uns die Entscheidung anschließend nicht mehr schwer gefallen.“
Einen sehr guten Eindruck hat bei den GRÜNEN aber auch der Bewerber Martin Burlon hinterlassen, der vom Wahlvorbereitungsausschuss auch zur Wahl vorgeschlagen wurde. Heidi Soboll: „Hr. Burlon ist durchaus eine überzeugende Persönlichkeit, dessen junge Karriere uns beeindruckt hat.“ Herr Burlon ist ausgebildeter Jurist und arbeitet derzeit bei der Bundeszollverwaltung. Die GRÜNEN betonen, dass sie sich aus rein fachlichen Gründen nicht für ihn entschieden haben. Soboll: „Wir brauchen jemanden, der den nötigen fachlichen Background bereits mitbringt und sich nicht erst einarbeiten muss. Der neue erste Stadtrat muss sich baldmöglichst um die Projektmanagementprobleme im Bereich Planung und Bau sowie um das Gebäudemanagement kümmern.“
gez. Roland Kreyscher
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