Deponie Buchschlag: Solarkraftwerk kommt nicht voran – Grüne haken nach (15.04.2010)
Kleine Anfrage von Frank Kaufmann, MdL auf den Weg gebracht
Auf Bitten der Dreieicher GRÜNEN hat sich nun der Grüne Landtagsabgeordnete Frank Kaufmann hinter die baldige Realisierung eines Solarkraftwerks auf der Deponie Buchschlag geklemmt.
Bereits im November 2008 waren die Stadtverordneten Heidi Soboll, Roland Kreyscher, Elisabeth Obländer sowie Stadträtin Virginia Molata zu einem Informationsbesuch auf der Deponie Buchschlag und hatten sich vor Ort selbst ein Bild davon gemacht, inwieweit das Deponiegelände für ein Solarkraftwerk geeignet ist und warum die Realisierung des Projekts so lange auf sich warten lässt. Grünen-Sprecher Roland Kreyscher hat bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass hier enormes Potenzial für Solarenergie zu erschließen ist und den raschen Bau einer bis zu 4,5 ha großen Anlage gefordert.
Der Leiter des Umweltamtes der Stadt Frankfurt, Klaus Wichert gab damals die Auskunft, dass sowohl der Hessenforst als Eigentümer des Geländes, wie auch die Stadt Frankfurt (Pächter) Interesse daran haben, das Deponiegelände zur Erschließung von regenerativen Energiequellen zu nutzen. Beide hätten auch bereits Investoren an der Hand, welche die Anlage errichten und betreiben würden.
Kreyscher: „Wir verstehen nicht, warum das Projekt nach wie vor nicht voran kommt. Obwohl die Hessische Landesregierung den Klimaschutz und den Ausbau der regenerativen Energien propagiert, scheint sich am Stand der Dinge nichts geändert zu haben.“
Die Dreieicher Grünen haben nun den Grünen-MdL Frank Kaufmann eingeschaltet, der mit einer direkten Anfrage an die Landesregierung sowohl die Gründe für die schleppende Realisierung als auch die Möglichkeiten für eine baldige Durchführung genannt haben möchte.
Kreyscher: „Die Nachfrage nach Ökostrom steigt stetig und auch in Dreieich ließen sich genügend Abnehmer für Ökostrom von der Deponie gewinnen, die quasi „vor der Haustüre“ erzeugt wird. Da wird es höchste Zeit, dass die Landesregierung ihren Ankündigungen nun endlich auch Taten folgen lässt.“
gez. Roland Kreyscher
Anlage: Kleine Anfrage vom 30.3.2010
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