GRÜNEN-Büchersammlung für das BIK-Haus (17.09.2010)
Bibliothek soll aufgebaut werden – Idee entstand beim Informationsbesuch vor Ort
„Das Konzept des BIK-Hauses im JUZ Hainer Chaussee hat unsere volle Unterstützung, denn Bildung, Integration und Kultur haben für uns einen hohen Stellenwert“, fasste Fraktionsmitglied Peter Graff nach dem Besuch im BIK-Haus vor den Sommerferien zusammen.
Anlass für den Informationsbesuch war eine Vorlage des Magistrats, in der es um die künftige Nutzung des Gesamtgeländes ging, auf dem heute noch das JUZ steht. Ein Teil des Geländes soll an die AWO verkauft werden, die einen Neubau für ihr Betreuungsprojekt für unbegleitete Jugendliche errichten will. Für ein ca. 2500 qm großes Teilstück wird ein Investor gesucht. Ist dieser gefunden, soll auch das BIK-Haus in einen Neubau umziehen, den die Stadt auf einem dritten Teilstück des Geländes errichten will. Das Gesamtkonzept – einschließlich des pädagogischen Konzepts für das BIK-Haus – fand in den jüngsten Ausschussberatungen große politische Zustimmung; lediglich die CDU-Fraktion hat Vorbehalte.
Irmhild Küchler, Mitglied der Grüne/BI-Fraktion im Sozialausschuss: „Uns ist wichtig, dass das ´alte JUZ ´ erst abgerissen wird, wenn der Neubau steht, denn sonst könnte dem BIK-Haus unter Umständen ein jahrelanger Stillstand drohen. Das wäre Gift für das ganze Projekt.“
Im Gespräch mit dem Mitarbeiter des BIK-Hauses, Dirk Libbach entstand die Idee, den Aufbau einer kleinen Bibliothek zu unterstützen und dafür eine Büchersammlung zu initiieren. Graff: „In nur wenigen Tagen sind dabei 4 Umzugskisten mit ca. 120 Büchern zusammen gekommen. Überwiegend Unterhaltungslektüre für Jugendliche von 8-14 Jahren. Aber auch Lehr- und Lernbücher für Deutsch, Mathe und Chemie sind dabei.“
Die Übergabe wird am Dienstag, den 21. September um 16 Uhr im BIK-Haus an der Hainer Chaussee erfolgen.
Graff abschließend: „Die Aktion ist durchaus zur Nachahmung empfohlen, damit aus einer ersten Büchersammlung auch bald eine echte Bibliothek wird, die dem Konzept von Bildung und Kultur gerecht wird.“
gez. Roland Kreyscher
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