Regionaltangente West (13.01.2009)
Fragenkatalog der GRÜNE/BI-Fraktion zur Ausschuss-Sitzung am 21.01.2009, 19:30 Uhr, Rathaus Sprendlingen Sitzungssaal 2. OG; TOP 4: Informationen zur Regionaltangente West bzgl. Einbindung der Dreieichbahn.
Hallo und zunächst ein gutes Neues!
Hier die Fragen der Grüne/BI-Fraktion zum Top 4 der TO, Informationen zur RTW:
- Für die Durchbindung der Dreieichbahn im Zuge der RTW werden Mehrkosten von 56 Mio. Euro genannt. Wie setzen sich diese Kosten zusammen (Tunnelbauwerk, Elektrifizierung, Streckenausbau, Umbau Bahnsteige etc.)?
- Wie sieht die Gesamtkalkulation für den Ausbau der RTW aus und in welchem Verhältnis steht der Aufwand für die zukünftige Einbindung der Dr.-bahn?
- Welche Fallvarianten wurden für die Durchbindung der Dreieichbahn zu welchem Zeitpunkt berechnet wurden mit welchem Ergebnis? Wenn ja, kann der Magistrat diese Berechnungen den Gremien vorlegen und wann? Wenn nein, warum nicht?
- Wie würde sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis der RTW berechnen, wenn zunächst lediglich das Tunnelbauwerk in Neu-Isenburg so gebaut wird, dass die Gleise der RTW auf die Ostseite verlegt werden und sonst keine weiteren Maßnahmen auf der Dr.-bahn-Strecke erfolgen?
- Wurde ermittelt welches zus. Fahrgastpotenzial sich auf der Dr.-bahn erschließen ließe, wenn künftig die Arbeitsstätten am Flughafen sowie in Höchst und Eschborn direkt erreichbar sein könnten? Wie wirkt sich das auf den Ko-Nu-Faktor aus?
- Ist fallweise davon auch ausgegangen worden, dass eine Elektrifizierung der Dr.-bahn nicht zwingend erforderlich wäre, wenn in Zukunft Hybrid-Fahrzeuge zur Verfügung stünden die auch im Dieselbetrieb fahren können?
- Wie kann aus Sicht der Fahrgastkunden an der Dr.-bahn-Strecke erreicht werden, dass – im Fall einer zukünftigen Durchbindung der RTW bis nach Dieburg – die Zielsetzungen für die Dreieichbahn (siehe Antwort zu b) zur Anfrage v. 9.12.08) auch weiterhin gewährleistet sind und darüber hinaus eine Attraktivitätssteigerung erreicht wird?
- Kann aus der Antwort zu c) (Anfrage v. 9.12.08) abgeleitet werden, dass sich der Magistrat NICHT weiter für die Option der Durchbindung der RTW bis nach Dieburg im Rahmen des Planungsverfahrens einsetzen wird und wenn ja, warum?
- Was wird der Magistrat unternehmen, um auf die Vorentwurfsplanungen für die RTW im Sinne einer Attraktivitätssteigerung und Zukunftssicherung der Dreieichbahn Einfluss zu nehmen?
- Ist davon auszugehen, dass der Magistrat die Gremien künftig fortlaufend zeitnah über die weitere Entwicklung informieren wird?
Wir regen an, dass die "Nutzerinitiative Dreieichbahn" als sachkundige Bürger zum TOP 4 mit eingeladen werden; Ansprechpartner: Hr. Sven A. Koch, Tel.: 66647.
Für die Beratungen sollten allen Ausschussmitgliedern noch einmal die Antworten zu uns. Anfrage vom 9.12.08 zur Verfügung gestellt werden – danke!
mfg
f.d.F. R. Kreyscher
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