Roland Kreyscher

Geboren am 12. Dezember 1958 in Offenbach am Main, verheiratet, 1 Kind (Sohn Johannes, geb. 1989), lebt seit 1984 in Dreieich und wohnt in der Elbestrasse 7 in Sprendlingen.
Ausbildung: Abschluß an der FH-Darmstadt als Diplom-Ingenieur für Elektro-/Automatisierungstechnik.
Beruf: Seit 1982 tätig als Projektingenieur in der Verfahrens- und Umwelttechnik.
"Mein Einstieg in die Politik .....
begann unter dem Eindruck der heftigen Auseinandersetzungen um den Bau der Startbahn 18 West am Frankfurter Flughafen Anfang der 80er Jahre.
Obwohl, oder gerade weil der Kampf gegen dieses Wahnsinnsprojekt verloren wurde, wollte ich künftig mithelfen, solche oder ähnliche zerstörerische Projekte zu verhindern.
1983 wurde ich Mitglied beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und arbeitete seit 1984 beim Ortsverband Dreieich aktiv mit. Naturschutzprojekte, aber auch der Kampf gegen unsinnige Straßenbauvorhaben wie den Odenwaldzubringer und die Südumgehung Buchschlag/Sprendlingen, standen dabei im Mittelpunkt.
1985 begann meine Mitarbeit bei den GRÜNEN, wo ich zunächst mit einer kleinen Arbeitsgruppe eine Broschüre zur Abfall- und Entsorgungspolitik erarbeitete, die dann Anfang 1986 erschien.
Im September 1987 übernahm ich für die GRÜNE & Bürgerinitiativen-Liste das Mandat des ehrenamtlichen Stadtrats im Magistrat der Stadt Dreieich, das ich - mit einer 2-jährigen Unterbrechung - bis zur Kommunalwahl 1997 ausübte. Seitdem bin ich Stadtverordneter und vertrete die GRÜNE/BI-Fraktion im Ausschuß für Umwelt, Planung, Bau und Verkehr.
Seit 1995 bin ich auch Vorstandssprecher des Ortsverbandes Dreieich von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
Bei meinem politischen Engagement stehen für mich folgende Erkenntnisse und Ziele im Vordergrund:
- alle Entwicklungen müssen sich künftig an dem Prinzip der Nachhaltigkeit orientieren d. h., sie dürfen nicht zu Lasten der nachfolgenden Generationen gehen;
- die Verkehrsprobleme sind mit Straßenbau nicht zu lösen, sie werden im Gegenteil nur noch verschärft. Stärkung und Ausbau des Öffentlichen Nachverkehrs hat daher oberste Priorität, um dem Mobilitätsbedarf gerecht zu werden;
- durch gezielte Förderung von Umweltinvestitionen (z. B. Solartechnik) können sowohl umweltentlastende Maßnahmen als auch Vorteile für Wirtschaft und Arbeit erreicht werden;
- die Belastungsgrenzen unserer Ökosysteme sind längst erreicht. Unvermeidbare Eingriffe in Natur und Landschaft müssen daher durch adäquate Maßnahmen ausgeglichen werden die Naherholungsgebiete müssen bewahrt werden;
- global denken - lokal handeln bedeutet auch in Dreieich, aktiven Klimaschutz zu betreiben. Energieeinsparung heißt CO2-Reduktion und ist ein Beitrag um eine globale Klimakatastrophe zu verhindern.
- Dreieich braucht kein neues Rathaus! Für Prestigeprojekte und Bürgermeister Denkmale haben wir kein Geld. Die Organisation einer effektiven und bürgernahen Verwaltung muß auf die dezentrale Struktur Dreieichs Rücksicht nehmen. Die Aufwertung der Sprendlinger Innenstadt hat damit schon gar nichts zu tun - dieses Argument von Bürgermeister und CDU ist vorgeschoben und fadenscheinig.
- Der Ausbau des Frankfurter Flughafens, über die bestehenden Grenzen hinaus, muss verhindert werden, das heißt: KEINE NEUE BAHN - NIRGENDWO !
Erreichbar unter:
Telefon: 06103/63274, Fax: 603319
E-Mail: r.kreyscher@online.de












